Was macht die Völker von ESO so verrückt?

Die Welt von The Elder Scrolls Online ist voller uralter Prophezeiungen, Daedra, religiöser Konflikte und gefährlicher Traditionen. Hinter jeder Kultur steckt mehr als nur ein bestimmter Kampfstil oder ein passender Charakter-Build. Manche Völker folgen strengen Regeln, andere leben mit Vorstellungen, die Außenstehende kaum nachvollziehen können.

Die folgende Rangliste ist eine unterhaltsame Einordnung der Hintergrundgeschichte und keine offizielle Bewertung von Bethesda. Außerdem bedeutet „verrückt“ hier nicht automatisch böse: Oft sind gerade die ungewöhnlichsten Traditionen das, was ein Volk in Tamriel so interessant macht.

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Platz 10: Die Kaiserlichen – Macht um jeden Preis

Die Kaiserlichen aus Cyrodiil gelten als politisch versiert, diszipliniert und pragmatisch. Sie haben Imperien aufgebaut und verstanden, wie man Macht durch Diplomatie, Handel und militärische Organisation sichert. Verrückt sind sie vor allem dann, wenn der Wunsch nach Ordnung in grenzenlosen Ehrgeiz umschlägt. Im Vergleich zu anderen Völkern wirken ihre Ambitionen jedoch erstaunlich nachvollziehbar.

Platz 9: Die Bretonen – Magie und höfische Intrigen

Die Bretonen aus Hochfels verbinden menschliche Traditionen mit einer ausgeprägten Begabung für Magie. Ihre Gesellschaft ist von Adelshäusern, konkurrierenden Herrschern und politischen Machtkämpfen geprägt. Wer hier überleben will, braucht nicht nur Zauberkräfte, sondern auch ein gutes Gespür für Intrigen. Ihr Wahnsinn zeigt sich weniger in bizarren Ritualen als in der Fähigkeit, aus jeder Gelegenheit einen Machtkampf zu machen.

Platz 8: Die Rothwardonen – Stolz und eiserne Prinzipien

Die Rothwardonen aus Hammerfell sind für ihre Kampfkunst, ihren Mut und ihre eigenständigen kulturellen Traditionen bekannt. Sie haben einen ausgeprägten Sinn für Ehre und nehmen ihre Geschichte ernst. Das macht sie zu beeindruckenden Kriegern, kann aber auch zu kompromisslosen Entscheidungen führen. Wer seine Überzeugungen über alles stellt, riskiert schließlich, selbst in aussichtslosen Situationen nicht nachzugeben.

Platz 7: Die Nord – Mut mit Hang zur Eskalation

Die Nord aus Himmelsrand sind hart im Nehmen und fühlen sich in rauen Umgebungen zu Hause. Kampf, persönliche Tapferkeit und die Erinnerung an große Heldentaten spielen in ihrer Kultur eine wichtige Rolle. Für Außenstehende wirkt ihre Bereitschaft, Konflikte direkt auszutragen, manchmal unnötig extrem. Trotzdem steckt hinter diesem Verhalten eine nachvollziehbare Vorstellung von Ehre und Gemeinschaft.

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Platz 6: Die Orks – Stärke, Tradition und Überlebenswille

Die Orks, auch Orsimer genannt, haben eine bewegte Geschichte und mussten immer wieder um Anerkennung und ein eigenes Zuhause kämpfen. Ihre Gesellschaft legt großen Wert auf Stärke, Loyalität und die Einhaltung traditioneller Regeln. Das kann hart und unnachgiebig wirken. Doch ihre Lebensweise ist nicht einfach nur brutal: Sie folgt einem eigenen Ehrenkodex, der Zusammenhalt und Verantwortung betont.

Kleiner Exkurs für ESO-Spieler: Wer in Tamriel schneller an Ausrüstung und wichtige Ressourcen kommen möchte, sollte seine Goldplanung im Blick behalten. Bei MMOexp können sich Spieler über die Möglichkeiten informieren, ESO Gold kaufen zu können, statt jede Ausgabe ausschließlich durch wiederholtes Farmen zu finanzieren. Vergleiche verfügbare Angebote sorgfältig und beachte die geltenden Spielregeln.

Platz 5: Die Khajiit – Mondglaube und zwielichtige Geschäfte

Die katzenartigen Khajiit aus Elsweyr sind für ihre Beweglichkeit, ihre Schläue und ihre vielfältigen kulturellen Traditionen bekannt. Ihre Erscheinungsformen und Überzeugungen hängen eng mit den Monden Nirns zusammen. Gleichzeitig werden Khajiit häufig mit Diebstahl, Schmuggel und dem Handel mit Skooma in Verbindung gebracht. Das macht sie nicht automatisch zu Verbrechern, sorgt aber für einen Ruf, der zwischen Charme, Geheimnissen und Chaos schwankt.

Platz 4: Die Argonier – Geheimnisse aus Schwarzmarsch

Die Argonier aus Schwarzmarsch gehören zu den rätselhaftesten Völkern Tamriels. Ihre Beziehung zu den Hist-Bäumen beeinflusst ihre Kultur und ihr Selbstverständnis auf eine Weise, die andere Völker nur schwer verstehen. Auch ihre Verbindung zu Sithis unterscheidet sich von den üblichen Vorstellungen über Götter und Chaos. Für Außenstehende kann ihre Weltanschauung deshalb fremdartig wirken. Gerade diese Andersartigkeit macht die Argonier so faszinierend.

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Platz 3: Die Dunmer – Daedra, Prophezeiungen und lebende Götter

Die Dunmer, auch Dunkelelfen genannt, stammen aus Morrowind und besitzen eine komplexe religiöse und politische Geschichte. Ihre Traditionen umfassen die Verehrung der sogenannten Guten Daedra und die besondere Rolle des Tribunals, dessen Mitglieder zeitweise als lebende Götter verehrt wurden. Diese Mischung aus Macht, Glauben und übernatürlichen Kräften ist faszinierend, aber auch voller Widersprüche. Wer in Morrowind lebt, muss sich mit einer Welt auseinandersetzen, in der Religion und Politik eng miteinander verwoben sind.

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Platz 2: Die Altmer – Besessenheit von Abstammung und Perfektion

Die Altmer von den Sommersend-Inseln betrachten ihre Herkunft, ihre Traditionen und ihre magischen Fähigkeiten mit großem Stolz. Ihr Streben nach kultureller Reinheit und die Vorstellung, ihren Vorfahren besonders nahe zu stehen, können schnell arrogant wirken. Aus ihrer Sicht bewahren sie eine außergewöhnliche Zivilisation. Für andere Völker erscheint dieser Anspruch dagegen oft elitär und überheblich. Ihre gefährlichste Eigenheit ist daher nicht unbedingt rohe Gewalt, sondern die Überzeugung, anderen überlegen zu sein.

Platz 1: Die Bosmer – Der Grüne Pakt macht den Unterschied

Die Bosmer aus Valenwald stehen in diesem Ranking an der Spitze, weil ihre religiösen Traditionen besonders ungewöhnlich sind. Viele von ihnen orientieren sich am Grünen Pakt, einer Vereinbarung mit Y'ffre, die den Schutz der Pflanzenwelt vorschreibt. Strenge Auslegungen verbieten es, Pflanzen zu essen oder die Vegetation zu verletzen. Besonders schockierend für Außenstehende ist das sogenannte Fleischgebot, das in bestimmten Traditionen auch den Verzehr besiegter Feinde einschließt. Allerdings befolgen nicht alle Bosmer diese Regeln gleichermaßen streng.

Damit sind die Bosmer nicht einfach „böse“ oder grundlos verrückt. Ihre Lebensweise folgt einem religiösen System, das für sie selbst Sinn ergibt, Außenstehende aber vor erhebliche Herausforderungen stellt. Genau diese Mischung aus Naturverbundenheit und radikalen Regeln macht sie zum ungewöhnlichsten Volk dieser Rangliste.

Fazit: Welches ESO-Volk ist wirklich am verrücktesten?

Von den politisch ambitionierten Kaiserlichen bis zu den traditionsbewussten Bosmern zeigt The Elder Scrolls Online, wie unterschiedlich Kulturen ihre Welt erklären. Die Bosmer landen wegen der extremen Auslegungen des Grünen Pakts auf Platz eins, während die Altmer und Dunmer durch ihren Glauben und ihre Vorstellungen von Macht auffallen. Letztlich ist diese Rangliste eine unterhaltsame Lore-Interpretation – und gerade die Vielfalt der Völker macht Tamriel so spannend.